Tiershiatsu

Shiatsu, auch die Kunst der Berührung genannt, wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts entwickelt. Die traditionelle Chinesische Medizin (TCM), wie auch die fernöstliche (japanische) Massagekunst sind Bestandteile des Tiershiatsus.
Die Amerikanerin Pamala Hannoy hat das Shiatsu weiterentwickelt und auf die Tiere abgestimmt.

Shiatsu ist eine Massageform, welche Energiebahnen, auch Meridiane genannt, stimuliert. Körperenergien können dadurch besser fliessen. Somit wird die Lebenskraft gestärkt und das körperliche und seelische Wohlbefinden gesteigert.
Tiershiatsu ist bei allen Säugetieren einsetzbar. Die häufigste Behandlung findet es jedoch bei Hunden, Katzen und Pferden. Auch Kühe sind keine Seltenheit.

Bei kranken Tieren wird Shiatsu zur Unterstützung der Behandlung angewendet. Es ersetzt jedoch keine Medikamente.
Bei gesunden Tieren wirkt Shiatsu präventiv und stärkend. Somit wird die Verletzungs- und/oder Krankheitsanfälligkeit kleiner und das Wohlbefinden wird gesteigert.


Krankheitsbilder, bei denen mit Shiatsu gute Erfolge erzielt wurden:

  • Chronische Krankheiten
  • Schlecht heilende Wunden
  • Schwächezustände
  • Schmerzhafte und degenerative Prozesse, wie die bei Hunden häufige Hüftgelenkdysplasie, Versteifungen der Halswirbelsäule, des Rückens oder der Hüfte
  • Zerrungen


Genauso oft werden Shiatsu-Massagen auch bei Verhaltensauffälligkeiten oder -Veränderungen angewendet:

  • Aggressivität
  • Ängstlichkeit
  • Nervosität
  • Stressanfälligkeit
  • Traurigkeit
  • Trägheit


Wirkung bei Tieren, welche im Leistungssport tätig sind:

  •  Immunsystem und Psyche werden gestärkt
  • Erholungszeit und Regenerationszeiten werden verkürzt